Sicherheitswesten im ersten Schuljahr
westen

Unsere ErstklĂ€ssler sind nun fĂŒr den sicheren Schulweg gut gewappnet. Heute gab‘s fĂŒr alle Kinder Leuchtwesten. Im Sachunterricht erfuhren die Kinder, wie wichtig es ist, besonders im Straßenverkehr helle Kleidung zu tragen. Morgens wenn es noch dunkel ist können sie nun, dank der Westen, von Autofahrern direkt gesehen werden. Zudem ĂŒbten die Klassenlehrerinnen der Stufe 1 den sicheren Weg ĂŒber die Straße.

 

Unser Besuch in der Philharmonie- philharmonie01

Das Konzert mit der Maus

Bedƙich Smetana
Vltava (Die Moldau)
aus: Má Vlast (Mein Vaterland) (1872–79)

philharmonie03
Gemeinsam mit Johannes Büchs taucht die Maus in die Welt der klassischen Musik ein und aus den Fluten von Bedřich Smetanas "Die Moldau" wieder auf. Vorbei an einer lustigen Bauernhochzeit, tanzenden Zauberwesen und einer geheimnisvollen alten Burg schippern sie mit dem WDR Sinfonieorchester den Fluss hinauf und erklären in spannenden Lach- und Sachgeschichten, was Smetanas Musik so besonders macht.



 so ist es der Internetseite der Philharmonie zu entnehmen. Und so fuhren wir mit ĂŒber 100 aufgeregten Dritt- und ViertklĂ€sslern mit zwei Bussen in Richtung Köln. Nach einem kurzen Gang ĂŒber die Domplatte legten wir dann erst einmal eine FrĂŒhstĂŒckspause am Rhein ein. Um 11 Uhr stellten wir uns in die lange Warteschlange von ĂŒber 800 weiteren SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern anderer Schulen, um dann staunend ĂŒber die GrĂ¶ĂŸe des Saales unsere SitzplĂ€tze in der Philharmonie einzunehmen.

philharmonie02PĂŒnktlich um 11.30 Uhr ging es los. Johannes BĂŒchs erklĂ€rte sehr nett und kindgerecht, wie das MusikstĂŒck entstand. Auf den großen Bildschirmen wurde in spannenden und lustigen BeitrĂ€gen etwas ĂŒber die Moldau und den Komponisten Smetana erklĂ€rt. Zwischendurch erschien immer wieder die Maus auf der BĂŒhne, worĂŒber sich die Kinder besonders freuten.

Vor dem eigentlichen Konzertteil verabschiedete sich das Orchester kurz, um die Arbeitskleidung (Abendgarderobe) anzulegen.

Die musikalische Darbietung des WDR Sinfonieorchesters unter der Leitung von Hossein Pishkar war selbstverstĂ€ndlich ausgezeichnet, was sogar die Kinder bemerkten: „Das klingt genau wie auf unserer CD!“. 

Viel zu schnell fĂŒr einige Kinder und Lehrer war das Konzert vorbei. Nachdem alle Jacken und RucksĂ€cke wieder verteilt waren, hatten zwei Klassen noch die Gelegenheit, sich mit der Maus fotografieren zu lassen. Und schon ging es wieder zurĂŒck zu den Bussen.

Ein schöner und spannender Tag in Köln ging damit zu Ende.

WDR Sinfonieorchester                                                  Johannes BĂŒchs Moderation
Hossein Pishkar Dirigent                                                Katja Engelhardt Regie


 

 

„Mein Körper gehört mir!“ - ein theaterpĂ€dagogisches PrĂ€ventionsprogramm

 mein koerper gehoert mir 1Im zweijĂ€hrigen Rhythmus findet in der Grundschule Schleiden das theaterpĂ€dagogische PrĂ€ventionsprogramm  â€žMein Körper gehört mir“ fĂŒr Kinder der Stufen 3 und 4 statt. Zwei TheaterpĂ€dagogen der theaterpĂ€dagogischen Werkstatt OsnabrĂŒck fĂŒhren das Projekt ĂŒber einen Zeitraum von drei Wochen durch. Dieses finanziert sich ĂŒber Spenden der Stiftung „Menschen gegen Missbrauch“ sowie durch den Förderkreis der Schule. Gerade in der heutigen Zeit werden Kinder, auch bereits im Grundschulalter, durch die Medien mit dem Thema sexueller Gewalt konfrontiert. Daher ist es dem Kollegium der Grundschule Schleiden ein besonderes Anliegen, mit den Kindern vorbeugend zu arbeiten und sie auf mögliche Gefahrensituationen aufmerksam zu machen und vorzubereiten. Die Eltern unserer SchĂŒlerinnen und SchĂŒler hatten im Rahmen eines Elternabends die Gelegenheit die TheaterpĂ€dagogen kennenzulernen, mit ihnen ins GesprĂ€ch zu kommen und sich Szenen aus dem PrĂ€ventionsprogramm anzuschauen. Dadurch können auch die Eltern die schulische PrĂ€ventionsarbeit begleiten und unterstĂŒtzen. 

mein koerper gehoert mir 2

„Mein Körper gehört mir“ ist ein PrĂ€ventionsprogramm gegen sexuelle Gewalt. Es soll die Kinder motivieren, ihre GefĂŒhle wahrzunehmen, zu Ă€ußern und ihnen zu folgen. Sie lernen sich und ihren Körper besser zu schĂŒtzen und, dass sie sich nicht alles gefallen lassen mĂŒssen. „Nein!“ zu sagen ist wichtig. Ob es sich nun um ziependes Haare kĂ€mmen handelt oder um den Nachbarn, der einem an den Po fasst. Wann kippt eine Situation vom Angenehmen ins Unangenehme? Wann werden die persönlichen Grenzen ĂŒberschritten? Wann habe ich ein Ja-, wann ein Nein-GefĂŒhl? Mit solchen und weiteren Fragen werden die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler konfrontiert. Sie lernen ihre eigenen GefĂŒhle sensibler wahrzunehmen und das Vertrauen in diese zu stĂ€rken. UnterstĂŒtzt und vertieft werden die Veranstaltungen durch die Klassenlehrerinnen, die einzelne Themen erneut aufgreifen, noch einmal besprechen oder offene Fragen beantworten.

Bei dem Projekt handelt es sich um eine interaktive Szenencollage. Dabei werden kurze, alltagsnahe Szenen gespielt, in denen die körperlichen Grenzen von Kindern ĂŒberschritten und verletzt werden. WĂ€hrend der Szenen werden die Kinder mit Fragen einbezogen wie z.B. „Was denkst du, wie fĂŒhlt sich der Junge jetzt gerade? Was hĂ€ttest du an seiner Stelle gemacht?“ Weil die Kinder mitdenken, mitfĂŒhlen und mitreden, verinnerlichen sie die Geschichten und Botschaften langfristig. Dabei werden sie ermutigt, ihren Nein-GefĂŒhlen zu vertrauen und anderen davon zu erzĂ€hlen und sich Hilfe zu holen, wenn sie Hilfe benötigen. Es gibt Grenzen, die niemand ĂŒberschreiten darf! Dies ist die eindeutige Botschaft, die die Kinder mit nach Hause nehmen.

Das Thema spricht die Kinder an. „Ich frage mich nun hĂ€ufiger: Habe ich ein Ja-GefĂŒhl oder habe ich ein Nein-GefĂŒhl?“, antworten einige MĂ€dchen aus der Stufe 4 auf die Frage: „Was hast du bei diesem Projekt bisher gelernt?“. Am Ende des Projektes nehmen die Kinder nicht nur die erfahrenen GefĂŒhle und Geschichten mit, sondern auch eine Telefonnummer, unter der sie Menschen erreichen, die ihnen zu jeder Zeit weiterhelfen können. Die Nummer gegen Kummer.

ZusĂ€tzliche Informationen zum Thema finden sich unter www.tpw-osnabrueck.de. Und auch fĂŒr Kinder hat die tpw eine spezielle Website eingerichtet. Auf www.meinkoerpergehoertmir.de können die wichtigsten Inhalte des Programms noch einmal nachgelesen und anhand der Comiczeichnungen nachbetrachtet werden.

(Ein Jugendlicher setzt sich im Bus neben ein Grundschulkind, ein MĂ€dchen. Er legt lĂ€ssig seinen Arm um ihre Schulter. Das MĂ€dchen spĂŒrt plötzlich ein Nein-GefĂŒhl, das ĂŒberschreitet eindeutig ihre persönliche Grenze. Sie schreit laut und deutlich „Nein!“)


 

GrundschĂŒler dem Rosendieb auf der Spur - Spannender Kinderkrimi in Schleidens Grundschule

 


Autor Sascha Gutzeit nimmt die Schleidener GrundschĂŒler mit auf Krimireise

Zu gerne hĂ€tten die Kinder der katholischen Grundschule Schleiden den spannenden Fall um den Rosendieb gemeinsam mit der Detektivspinne Luise und ihren Freunden selbst gelöst und erfahren wer der gemeine Dieb gewesen ist. So mitreißend und unterhaltsam war der Kinderkrimi, den Autor Sascha Gutzeit am Donnerstagmorgen den GrundschĂŒlern mitgebracht hatte. AnlĂ€sslich der Nordeifel Mordeifel Krimitage wurde auch die Schleidener Grundschule zum Tatort einer Krimivorstellung. Dabei unterhielt der Autor nicht nur die Kinder mit dem spannenden RĂ€tsel um den Rosendieb, sondern auch Eltern und Lehrerinnen. Mit seinem Talent zum Schauspiel, ließ er die Charaktere seines Buches lebendig wirken. Mit unterschiedlichen Stimmen und zum Schreien komischer Mimik verschaffte er sich die Aufmerksamkeit aller Kinder. Langweilig wurde es nie, denn wenn er nicht gerade Luise die fröhliche Detektivspinne beim Spinnen eines Spinnennetzes oder den pupsenden Hund Knuffi beim Verstecken in den BĂŒschen imitierte, schwang er sich seine Gitarre um und animierte die Kinder zum Mitsingen des Detektivliedes. Schnell hatten die Kinder den kurzen Song drauf und sangen lauthals mit. Diese hatten sichtlich Spaß und freuten sich ĂŒber die Abwechslung vom herkömmlichen Schulalltag.

Wie der Krimi ausging und wer nun der mysteriöse Dieb der geliebten rosa Rosen von Opa Hubert war, erfuhren die Kinder an diesem Tag zwar nicht, hatten aber die Möglichkeit das Buch samt Signatur und Widmung des Autors zu bestellen, um dem Dieb selbst auf die Spur zu kommen.

  


Weihnachtsbaumsingen in der Innenstadt

Am Donnerstagmorgen machten sich die Klassen 2a und 4b auf den Weg in die Innenstadt von Schleiden. Leider regnete es. Schöner und passender wĂ€re es gewesen, wenn es herrlich geschneit hĂ€tte. Das Wetter hielt aber weder die Lehrerinnen noch die Kinder von der Idee ab, in der Innenstadt den großen Weihnachtsbaum zu besingen.

Dort trafen sie auf viele Marktbesucher, die ihren GesĂ€ngen lauschten. Bekannte Weihnachtslieder wie "Feliz Navidad", "We wish you a merry Christmas" und "In der WeihnachtsbĂ€ckerei" sangen unsere SchĂŒlerInnen lauthals mit. Frau Mielke dirigierte den kleinen großen Chor :)  Von den Marktbesuchern gab es regen Applaus. 

Leider war der Weihnachtsbaum nicht so schön geschmĂŒckt wie unser Tannenbaum in der Schule :)

 


 

Zum Seitenanfang